SG Isarlust Nantwein

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 VEREINSCHRONIK

Die Schützengesellschaft Isarlust Nantwein wurde im Herbst 1927 im Gasthaus „Zur Linde“ in der Sauerlacher Straße von zehn ehrbaren Bürgern aus Nantwein gegründet. In diesem Lokal wurde auch lange Jahre an zwei provisorischen Schießständen geschossen, die durch die Küche führten. Gerne erzählt man sich noch heute die Geschichten, wonach man in der Suppe oder im Kraut so manche Bleikugel  wieder fand. Bei dem ersten größeren Preisschießen 1933 gewann der beste Schütze zwei Ziegenböcke.
Nach Kriegsende hatte die Besatzungsmacht die Schützenvereine verboten, doch Ende 1950 erfolgte die Wiedergründung des Vereins, freilich erneut im Gasthaus „Zur Linde“. Allerdings standen diesmal fünf Stände im Nebengebäude der Gaststätte zur Verfügung.
Schnell entwickelte sich nun das sportliche und gesellschaftliche Leben. Aus 104 von den Mitgliedern gestifteten Silbertalern wurde der Grundstock für eine Königskette gefertigt, die alljährlich durch einen weiteren Erinnerungstaler des amtierenden Schützenkönigs erweitert wird. Vom aufgelösten Schützenverein „Weidach-Stamm“ erhielten wir eine weitere Königskette für die Jungschützen. So ist der Verein im Besitz zweier wertvoll gewordener Schützenketten.
Durch die sportlichen Erfolge waren die Nantweiner Schützen bald im Gau und Bezirk bekannt. Im Laufe der Jahre konnten sie zahlreiche Einzel- und Mannschaftserfolge feiern. 1961 wurde Erich Brockard mit einem 18,0-Teiler Landesschützenkönig.  Rudi Strodl wurde 1963 oberbayerischer Jugendmeister und 1966 Bayerischer Juniorenmeister. Im gleichen Jahr wurde die Mannschaft in der Jugendklasse Bayerischer Meister. 1967 belegte Hans Pflugbeil jun. den zweiten Platz bei den Oberbayerischen Jugendmeisterschaften. Zusammen mit Rudi Kiermeier und Franz Werkstetter wurde wiederum der Oberbayerische Jugendmeistertitel errungen. Die gleiche Mannschaft wurde noch Bayerischer Meister und qualifizierte sich für  das Bestenschießen in Hamburg, bei dem sie  immerhin den 8. Rang belegte.
Am 8. Januar 1971 bekam der Verein im Untergeschoß der Weidacher Turnhalle ein neues Schießlokal. Seither stehen 12 Stände zur Verfügung und für das gesellschaftliche Leben ist auch genügend Raum vorhanden.
1972 schaffte die erste Rundenwettkampfmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga, in der sie über 20 Jahre erfolgreich mitschießen konnte. Zur Zeit bestreitet sie ihre Kämpfe in der Gauklasse des Gaues
Wolfratshausen.
Dem Verein gehören momentan 46 Mitglieder an.



DIE 1. SCHÜTZENMEISTER

1927 - 1940
Johann Weinhart
1940 - 1950
kein Schießbetrieb
1950 - 1952
Josef Weinhart
1952 - 1953
Johann Selb
1953 - 1974
Franz Leismüller
1974 - 1979
Siegfried Weinhart
1979 - 1982
Rudi Strodl
1982 - 2003
Willy Kaufmann
seit 2003
Johann Pflugbeil jr.